True Crime

Die_Giftmoerderin_Grete_Beier_Kathrin_HankeDie Giftmörderin Grete Beier
True Crime

Kathrin Hanke
Gmeiner Verlag 2017
Paperback
ISBN: 978-3-8392-2124-2
Preis: 12,00 €
auch als ePub oder PDF, Preis je 9,99 €

Hören Sie hier den Prolog aus „Die Giftmörderin Grete Beier“, gelesen von Kathrin Hanke

Inhalt: Sachsen Anfang des 20. Jahrhunderts – die Hinrichtung der erst 22jährigen Grete Beier löste eine heftige Diskussion aus, sowohl über die gesellschaftlichen Konventionen jener Zeit, als auch über die Todesstrafe, an der sich selbst Literaten wie Kurt Tuchholsky beteiligten. Wer war Grete Beier? Was verleitete sie, ihren vermögenden Bräutigam zu vergiften und ihm kaltblütig in den Kopf zu schießen? Jetzt, über 100 Jahre später, spürt Kathrin Hanke diesen Fragen minutiös nach, lässt uns mit erzählerischer Leichtigkeit teilhaben an der Lebensgeschichte dieser eigenwilligen Frau und ihren dramatischen Wendepunkten und zieht uns damit in ihren Bann.

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Der Mann mit den stahlblauen Augen nimmt sie sofort ein. Doch Hans Merker ist nur ein einfacher Angestellter und damit nicht standesgemäß für die Bürgermeistertochter aus Brand bei Freiberg. Das junge Paar muss sich heimlich treffen, bis Hans anfängt, seiner Geliebten untreu zu sein. Aus Rache lässt Grete sich mit dem vermögenden Curt Preßler ein. Ihre Eltern sind begeistert und hastig wird Verlobung gefeiert. Doch Grete kann Hans nicht vergessen, zumal Preßler sie schnell anwidert. Bald landet sie wieder in Merkers Armen – und wird schwanger. Das Drama nimmt seinen Lauf. Liebe und Verzweiflung lassen Grete Beier einen Plan fassen, der nicht nur ihr am Ende zum grausamen Verhängnis wird.

Die Engelmacherin von St. Pauli
Elisabeth Wiese
True Crime

Kathrin Hanke
Gmeiner Verlag 2018
Paperback
ersch. September 2018
Vorbestellung möglich
ISBN 978-3-8392-2300-0
Preis: 12,00 €
auch als ePub oder PDF, Preis je 9,99 €

Inhalt: 2. Februar 1905, 8.00 Uhr: In Sekundenschnelle saust das Fallbeil hinab und trennt Elisabeth Wieses Kopf vom Rumpf. Die Engelmacherin von St. Pauli, wie sie die Öffentlichkeit bereits nennt, ist für den Mord an mindestens fünf Babys vom Hamburger Schwurgericht schuldig gesprochen worden. Doch hat die Frau, deren Aussehen an die Hexe im Märchen erinnert, die Kinder wirklich im Ofen verbrannt? Kathrin Hanke ist tief in den wahren Fall eingestiegen und damit in die Abgründe der Geschichte Hamburgs Anfang des 20. Jahrhunderts.

Bis zuletzt leugnet Elisabeth Wiese ihre Schuld, dennoch: Ihr Gnadengesuch wird abgelehnt und die Engelmacherin von St. Pauli an einem eisigen Februarmorgen 1905 durch das Fallbeil hingerichtet. Ihr Unwesen soll sie in der Wilhelminenstraße getrieben haben, der heutigen Hein-Hoyer-Straße in Hamburgs weltbekanntem Amüsierviertel.
Elisabeth Wiese verdient ihr Geld vorwiegend als Vermittlerin von Pflegekindern – ein lukratives Geschäft, gibt es doch viele unverheiratete Frauen im wilhelminischen Kaiserreich, die ihren Säugling abgeben müssen, da sie sonst ihre Arbeit verlieren. Als eine der Mütter ihr Kind zurückfordert, kommt das Grauen ans Licht: Von mindestens vier Babys fehlt jede Spur. Hat Wiese, deren Aussehen dem der bösen Hexe aus dem Märchen gleicht, sie tatsächlich in ihrer Küche verbrannt oder in der Elbe wie junge Kätzchen ertränkt? Die Autorin zeichnet auf Basis von damaligen Zeugenberichten ein Bild der Frau, deren Schuld nie eindeutig bewiesen werden konnte.

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